Mein Jakobsweg 2006 · Tag 25

Clonas – Saint-Julien-Molin-Molette

📅 Montag, 29.05.2006🤝 Jens ist wieder da🍒 Noch mehr Kirschen📻 Nacht in der alten Radiostation

Wer sitzt denn da?

In aller Ruhe ging es um 7:30 Uhr vom Zeltplatz los. Bis zum Ort Chavanay mit dem Atommeiler war’s kein schöner Weg, da viel Straße zu bewältigen war. Auf einer Länge von 5 km aber war es wunderschön zu laufen.

Harald eilte auf ’ne Bank, um neues Geld zu beschaffen, und ich ging derweil meinen Hunger in einer Boulangerie stillen. Irgendwie wusste ich nicht, wo sich Harald jetzt befindet, und begab mich auf die Suche. Dabei schaute ich in einer Kirche vorbei und um einige Ecken und Kurven, und siehe da: Wer sitzt dort in aller Ruhe und sinniert vor sich hin …? Na, da Jens! Ganz getarnt saß er da zwischen zwei Autos. Wieder mal so ’ne Überraschung. Hätte nie gedacht, ihn so schnell wiederzusehen.

Die Freude war groß, und es gab viel, ja sehr viel zu erzählen. Harald fand ich dann auch wieder und stellte die beiden einander vor. Hatte ja jedem vom anderen schon erzählt. Jetzt kamen dann noch die Äußerlichkeiten dazu.

Kirschen mit Folgen

Nach einem gemeinsamen Café und der Begegnung mit zwei Hamburgern ging’s gemeinsam weiter. Mit vielen Pausen, Gesprächsstoff ohne Ende und ’ner Menge Kirschen ging’s dem heutigen Ziel entgegen. Durch den immensen Kirschenverzehr grummelte es im Magen und anschließend im Notausgang. Was für ein Gefurze! :-)

Was für ein Gefurze! :-)

Es war ein wunderschöner Weg, vorbei an Kirschbäumen und durch Weingärten, auf eine kleine Anhöhe, von der aus man eine traumhafte Aussicht genießen konnte. Das Wetter wechselte zwischen Regen und Sonne, und es lag ’ne super Luft in der Nase. T O L L!!!

Nächtigen werden wir heute in einer alten Radiostation der Stadt, für 8 € pro Pax. Nicht der Hit, aber es erfüllt seinen Zweck.

Übrigens In Revel-Tourdan habe ich meinen Wanderstock mit einer kleinen Kerbe versehen, die der Länge meines Messers entspricht. Mal sehen, um wie viel sich der Stock abnutzt!