Was mir auf 2.444 km geholfen hat
Der Rucksack sollte höchstens 15 kg wiegen – inklusive 1 Liter Wasser.
Gegen Wolkengüsse. Egal ob atmungsaktiv oder nicht – er sollte aber den ganzen Rucksack schützen. Hilft auch bei aufkommender Kälte.
Ich empfehle die Wandersocken von Lowa: Die Maschen verziehen und verknoten sich nicht, sie trocknen schnell und tragen sich ausgezeichnet.
Durch Spanien bin ich bis auf ca. zwei Tage den ganzen Weg in Sandalen von Nike gelaufen. Ohne Probleme! Nicht vergessen, die Füße zwischendurch an den reichlich vorhandenen Brunnen zu waschen. Füße brauchen auch LUFT!
In der Schweiz und in Frankreich geht’s ohne gut eingelaufene Wanderschuhe nicht!!! Wichtig: Schuhe mit Vibram-Sohle.
Beim Kopieren der Speicherkarte unbedingt darauf achten, dass auch die Filme auf der CD oder DVD landen. Ich habe selbst einige Filme verloren, da viele Fotogeschäfte, vor allem in Frankreich, mit ihren Automaten nur die Bilder auf CD kopieren.
Ein Ministativ ist immer von Vorteil. Geht aber auch ohne. GEWICHT!
Jeden Abend vor dem Schlafengehen die Füße damit einreiben. Fazit: Geschmeidige Füße am nächsten Tag helfen gegen Blasen und sonstige unangenehme Reibungen.
Verschafft bei Blasen sofort Abhilfe. Die Blase eventuell aufstechen und dann das Pflaster drauf.
Ibuprofen-Tabletten (z. B. IbuHEXAL) gegen Schmerzen, etwa bei einer Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis).
Wundsalbe gegen den bösen Wolf. Ganz wichtig!!!
Klingt eigenartig, ist aber so. Man sollte sich auf den Weg verlassen, denn es ist der Jakobsweg, und Jakobus kümmert sich um seine Pilger. Ihr werdet’s selbst erfahren.
Sich selbst auch mal zugestehen, dass man eine Pause braucht.
Es gibt reichlich Unterkünfte auf dem Weg – nicht so wie zu Zeiten von Hape Kerkeling. Nicht alle Pilgerunterkünfte sind PERFEKT, aber es sind halt nur Pilgerunterkünfte!!! Fünf-Sterne-Affen sollten lieber woanders wandern gehen.